Frau fährt Fahrrad und bleibt trotz Blasenschwäche aktiv im Alltag

Inkontinenz in den Wechseljahren und ihre verschiedenen Phasen

In den verschiedenen Phasen der Menopause bemerkst du in der Regel Veränderungen in deinem Körper. Eine Veränderung, die viele Frauen erleben, ist eine Blasenschwäche. Inkontinenz in den Wechseljahren kommt deutlich häufiger vor, als vielen bewusst ist. Wenn du jedoch die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten kennst, kannst du mit diesen Veränderungen gelassener umgehen.

Blasenschwäche in der Menopause? Wir zeigen dir, wie Perimenopause und Inkontinenz zusammenhängen und wie dich TENA waschbare schützende Unterwäsche in jeder Phase der Menopause unterstützen kann.

Was sind die verschiedenen Phasen der Wechseljahre?

Die Menopause ist die natürliche Übergangsphase im Leben einer Frau, in der die Regelblutung endgültig ausbleibt. In dieser Zeit produziert der Körper weniger Östrogen und Progesteron (deine Fortpflanzungshormone) und diese hormonellen Veränderungen können einige körperliche und psychische Nebenwirkungen verursachen.[1] Dieser Wandel vollzieht sich nicht von heute auf morgen, sondern ist ein schrittweiser Prozess mit drei wichtigen Phasen:

Perimenopause

Die Zeit vor der Menopause, in der der Hormonspiegel zu schwanken beginnt und unregelmäßige Perioden häufiger vorkommen.[2]

Menopause

Die Menopause beginnt offiziell 12 Monate nach der letzten Regelblutung. Zu diesem Zeitpunkt hat der Eisprung aufgehört. Zu diesem Zeitpunkt stellt sich dein Körper auf sein neues Hormongleichgewicht ein.

Postmenopause

Die Zeit nach der Menopause, in der der Hormonspiegel niedrig bleibt und die Wechseljahresbeschwerden nachlassen oder sich verändern können.[3]

Die Wechseljahre werden von jeder Frau anders erlebt. Möglicherweise verspürst du die üblichen Symptome, von Hitzewallungen bis hin zu Stimmungsschwankungen, oder du merkst gar nicht viel davon. Was jedoch oft übersehen wird, ist, dass diese hormonellen Veränderungen sich auf deine Blase und die Gesundheit deines Beckenbodens auswirken können.

Was verursacht Inkontinenz in den Wechseljahren?

Östrogen spielt eine Schlüsselrolle dabei, das Gewebe von Blase, Harnröhre und Beckenboden stark und elastisch zu halten. Wenn der Östrogenspiegel in den Wechseljahren sinkt, können diese Bereiche dünner und schwächer werden. Dieser Östrogenmangel kann zu einem Verlust der Blasenkontrolle führen, insbesondere beim Lachen, Husten oder Niesen – klassische Anzeichen einer Belastungsinkontinenz.[4]

Zu den häufigen Gründen, warum Inkontinenz in den Wechseljahren auftreten kann, gehören:

  • Die Beckenbodenmuskeln werden mit der Zeit schwächer. Dies ist zumeist eine Folge des Älterwerdens, aber auch der sinkende Östrogenspiegel in den Wechseljahren kann dazu beitragen. Das liegt daran, dass Östrogen dazu beiträgt, den Muskeltonus und die Gewebefestigkeit im Beckenbereich zu erhalten.
  • Das Gewebe um die Harnröhre wird dünner und empfindlicher. Dies ist vor allem auf den Rückgang des Östrogenspiegels in den Wechseljahren zurückzuführen. Dies kann zu einem Elastizitätsverlust und einer Ausdünnung des urogenitalen Gewebes (Vagina und Blase) führen, wodurch es schwieriger wird, den Urinfluss zu kontrollieren.
  • Die Blase verliert an Dehnbarkeit, was das Zurückhalten des Urins erschwert. Zum Älterwerden gehört auch, dass das Fassungsvermögen und die Elastizität der Blase mit zunehmendem Alter natürlich abnehmen. Aber auch die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren können eine Rolle bei der Veränderung der Blasenfunktion spielen und zu einer Blasenschwäche in der Menopause führen.

Diese Veränderungen können zu Belastungsinkontinenz (Harnverlust bei Druck auf die Blase), Dranginkontinenz (starker Drang, auf die Toilette gehen zu müssen) oder einer Mischung aus beidem führen, die auch als Mischinkontinenz bezeichnet wird.

Diese Symptome müssen dein Leben nicht bestimmen – es gibt zahlreiche Optionen, die bei Inkontinenz in den Wechseljahren helfen und die du ausprobieren kannst. Um mehr über diese Möglichkeiten zu erfahren, sprich mit deinem Arzt. Er wird dir vielleicht Beckenbodenübungen wie Kegel-Übungen oder Änderungen deiner Lebensgewohnheiten vorschlagen.

Perimenopause und Inkontinenz

Die Perimenopause kann von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren dauern und ist oft der Zeitpunkt, an dem sich Inkontinenz erstmals bemerkbar macht. Der Hormonspiegel schwankt in dieser Zeit stark, da die Eierstöcke allmählich weniger Östrogen und Progesteron produzieren. Diese hormonellen Veränderungen beeinflussen auch die Blase und ihre Funktion.[2]

Was dir vielleicht auffällt:

  • Plötzlicher Harndrang
  • Häufiger Gang zur Toilette
  • Ungewollter Urinverlust beim Niesen, Husten oder Heben schwerer Gegenstände

Die Beckenbodenmuskeln können in dieser Phase schwächer werden, vor allem, wenn du Kinder bekommen hast. Vielleicht hast du nicht immer das Gefühl, deine Blase unter Kontrolle zu haben, das ist aber völlig normal.

Diese ganzen Veränderungen können einen schnell überfordern – an einem Tag scheint alles in Ordnung zu sein, und am nächsten musst du deinen Tag schon danach ausrichten, wo die nächste Toilette ist. Aber das muss nicht so sein, und die richtige Unterstützung bei Blasenschwäche in der Menopause kann viel bewirken. TENA schützende Unterwäsche aus Bio-Baumwolle ist mit einem diskreten, integrierten Schutz und innovativen, atmungsaktiven Materialien ausgestattet, damit du dich auch an den hektischsten Tagen sicher und geschützt fühlen kannst.

Postmenopause und Inkontinenz

Die Postmenopause beginnt, wenn du ein Jahr oder länger keine Periode mehr hast. Inzwischen sollte sich der Östrogenspiegel auf einem niedrigeren Niveau eingependelt haben. Es kann jedoch sein, dass du noch einige Folgeerscheinungen bemerkst, darunter auch Veränderungen deiner Beckenbodengesundheit.

In dieser Phase ist das Gewebe der Blase und der Harnröhre möglicherweise weniger elastisch und anfälliger für Reizungen. Der gesamte Harntrakt wird empfindlicher, als du es vielleicht gewohnt bist, was zu folgenden Beschwerden führen kann:[3]

  • Verschlimmerung bestehender Blasenprobleme und Harnwegsbeschwerden
  • Harnwegsinfektionen (HWI)
  • Nächtlicher Harnverlust (Nykturie oder nächtliche Inkontinenz)

Inkontinenz in den Wechseljahren sollte deine Nachtruhe nicht beeinträchtigen, besonders wenn du dich danach sehnst, gut zu schlafen. Aber die gute Nachricht ist: Es gibt Abhilfe. TENA waschbare Unterwäsche aus weicher Baumwolle bietet dank ihrer hochgeschnittenen Passform und der atmungsaktiven Baumwollmischung einen hohen Tragekomfort und Schutz.

Aber wie funktioniert der Schutz bei Urinverlust eigentlich?

Wie schützt die waschbare schützende Unterwäsche von TENA bei ungewolltem Urinverlust?

Unsere waschbare schützende Unterwäsche nutzt eine spezielle Textiltechnologie, um Flüssigkeit schnell aufzunehmen und so den Umgang mit leichter Blasenschwäche zu erleichtern – ganz gleich, in welcher Phase der Wechseljahre du dich gerade befindest. Unsere Produkte verfügen über vier Schichten im absorbierenden Bereich, die dich zuverlässig schützen:

  • Eine feuchtigkeitsableitende Schicht, die Flüssigkeit schnell von der Oberfläche ableitet und deine Haut trocken hält.
  • Zwei Absorptionsschichten, die Flüssigkeit aufsaugen und speichern.
  • Eine Flüssigkeitssperrschicht, die Flüssigkeiten im Produkt einschließt.

Der integrierte 4-lagige Zwickel hält dich trocken und sicher - egal ob du zu Hause oder unterwegs bist oder zu Bett gehst.

Komfort und Diskretion

Die schützende Unterwäsche von TENA bietet dir hohen Tragekomfort in den Wechseljahren. Unsere Modelle bestehen aus weichen, atmungsaktiven Materialien, die eine natürliche Bewegung ermöglichen und dabei nicht auftragen. Unsere schützende Unterwäsche sieht aus wie normale Unterwäsche und trägt sich auch so.

Wenn du in den Wechseljahren unter stärkerem Urinverlust leidest, gibt es auch dafür eine Lösung. Es gibt viele Produkte wie Einlagen, die dir dabei helfen, den ganzen Tag trocken zu bleiben und dich wohlzufühlen.

 

Inkontinenz in den Wechseljahren kommt häufiger vor, als du vielleicht denkst, aber sie muss dich nicht davon abhalten, dein Leben so zu leben, wie du es möchtest. Egal, ob du dich in der frühen Perimenopause befindest oder schon lange in der Postmenopause bist: Wenn du verstehst, wie hormonelle Veränderungen die Blase und den Harndrang beeinflussen, kannst du deine Blasenfunktion besser kontrollieren.

Die waschbare schützende Unterwäsche von TENA bietet dir hohen Tragekomfort, Diskretion und Stil. Stöbere durch das gesamte Sortiment an TENA waschbarer Unterwäsche, um das passende Modell für dich zu finden und deinen leichten Urinverlust in den Griff zu bekommen – ganz gleich, in welcher Phase der Menopause du dich gerade befindest.

Medizinischer Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel enthaltenen medizinischen Informationen dienen lediglich der Information und dürfen nicht für Diagnose- oder Behandlungszwecke verwendet werden. Bitte frage deinen Arzt um Rat, wenn du Fragen zu einer bestimmten Erkrankung hast.

Referenzen

[1] https://thebms.org.uk/wp-content/uploads/2023/08/17-BMS-TfC-What-is-the-menopause-AUGUST2023-A.pdf

[2] https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/21608-perimenopause

[3] https://www.nhsinform.scot/healthy-living/womens-health/later-years-around-50-years-and-over/menopause-and-post-menopause-health/after-the-menopause

[4] https://themenopausecharity.org/information-and-support/symptoms/menopause-and-urine-incontinence